Lebensräume

Lebensräume

Die unterschiedlichen Biotope in der Moorniederung

Die unterschiedlichsten Biotope findet man in der Diepholzer Moorniederung

Lesen...
Organisationen

Organisationen

Übersicht über die verschiedenen Naturschutzorganisationen

Verschiedene Naturschutzverbände, -organisationen und -stfitungen engagieren sich im Naturraum.

Lesen...
Informationen

Informationen

weiterführende Informationen

Weiterführende Informationen, wie Meldungen aus der Tagespresse, Links und Veranstaltungen.

Lesen...
Medien

Medien

Medien, die sich mit dem Naturraum befassen

Fotos, Videos, Panoramen und Buchempfehlungen zum Naturraum.

Lesen...
Frontpage Slideshow | Copyright © 2006-2011 JoomlaWorks Ltd.

Naturschutz in der Diepholzer Moorniederung

Bei der Diepholzer Moorniederung handelt es sich um eine etwa 118.000 ha große Talsandniederung, die am südlichen Rand der norddeutschen Tiefebene im Städtedreieck Bemen-Osnabrück-Hannover liegt. Nach der letzten Eiszeit vermoorten große Teile der Niederung; zuerst als Niedermoor, später jedoch in großen Bereichen als Hochmoor. Einige wenige Geestrücken ragen aus der Ebene heraus.

Die Niedermoorbereiche liegen zum größten Teil in der Dümmerniederung. Sie sind beinahe komplett i.d.R. als Grünland kultiviert.

Die Hochmoorbereiche verteilen sich auf mehr als ein Dutzend Hochmoore, von denen die meisten eine Größe von 1.500 bis 2.000 ha aufweisen. Insgesamt handelt es sich um eine Fläche von mehr als 24.000 ha. In der Diepholzer Moorniederung sind zur Zeit über 15.000 ha Hoch- und Niedermoor einschließlich der Randgebiete als Naturschutzgebiet ausgewiesen.

Naturraum Diepholzer Moorniederung

karte

Aufgrund seiner nationalen wie internationalen Bedeutung als Lebens-, Durchzugs- und Rastraum für bedrohte Vogelarten sind ca 6.000 ha als FFH-Gebiete der EU gemeldet.

Mehr als 30 Vogelarten, die auf der Roten Liste stehen, brüten regelmäßig im Naturraum. Zu den auffälligsten Arten gehören Kranich, Rotschenkel, Bekassine, Raubwürger, Ziegenmelker u.a. Zudem hat sich der Naturraum zu einem bedeutenden Rastplatz für Kraniche entwickelt. Im Herbst ziehen mehrere zehntausend Kraniche durch das Gebiet.

Aber auch andere Artengruppen wie seltene Reptilien, Amphibien oder Insekten finden hier einen wichtigen Lebensraum. Nicht zu vergessen ist die spezialisierte Pflanzenwelt, die aufgrund ihrer geringen Nähstoffansprüche hier optimale Lebensbedingungen findet.

Außer den verschiedenen Naturschutzorganisationen und -stiftungen engagieren sich noch Städte, Gemeinden und Samtgemeinden im Naturraum. Ferner der Landkreis Diepholz, Landwirte, Wirtschaftsunternehmen u.a.

FacebookMySpaceTwitterGoogle Bookmarks
DruckenTop